Nachrichten rund um Kloster und Verein

Veranstaltungen in der Klosterkirche, Neuigkeiten beim Museumsverein, Interessantes aus den Zisterzienser-Netzwerk: Hier finden Sie immer aktuelle Informationen. Schauen Sie einfach regelmäßig vorbei!

Donnerstag 4.7.2019 um 19 Uhr tritt der Chor “Swensk Ton”

Am Donnerstag, 4.7. um 19 Uhr tritt der Chor “Swensk Ton”  in der Klosterkirche auf.

Erleben Sie einen schönen Sommerabend in besonderer Umgebung und lassen Sie sich von den Klängen berühren, die Komponisten aus verschiedenen Ländern für die Empfindungen der Liebe gefunden haben. Unterhaltsame Moderationen nehmen Sie mit in die Stimmungen der Lieder, die mit rund 40 Sängerinnen und Sängern aus Frankfurt in bunten Farben eine bewegende Atmosphäre im Kirchenraum entstehen lassen.

Die Musik reicht dabei von aktuell arrangierten traditionellen Volksliedern bis zu anspruchsvollen Gegenwartskompositionen, beispielsweise des Amerikaners Eric Whitacre.

Der schwedische Chorleiter Nils Kjellström hat den Chor 1982 gegründet und komponiert auch speziell für ‚seinen‘ Chor. Inzwischen wird er von den Chormitgliedern Andrea Ludewig und Albrecht Bill unterstützt. Mit besonders interessierten Sängern sind sie stets auf der Suche nach ganz speziellen, stimmungsvollen Stücken und entdecken immer wieder neue Schätze. Diese werden mit dem skandinavisch transparenten, seidigen Klang des Chores zum Leben erweckt. Kleinere Gruppen von Sängern machen das Programm noch abwechslungsreicher.

Im Rhein-Main-Gebiet ist der Chor inzwischen eine feste Größe im Jahresverlauf mit Konzerten im Sommer und in der Adventszeit.

In diesem Sommer besteht zum ersten Mal die Gelegenheit, ‚Swensk Ton‘  im Taubertal zu hören. So

am Donnerstag, 04.07.2019 um 19:00 Uhr

in der   Klosterkirche Frauental

Der Eintritt ist frei, über Spenden freuen sich die Mitwirkenden.

Anschließend bietet der Museumsverein Kloster Frauental e.V. einen Umtrunk im Klosterhof.

Bericht zum Vortrag in Hohlach

Bericht zum Vortrag vom 17.5.19 in Hohlach.

So voll ist eine Kirche sonst nur bei der Konfirmation“, meinte ein Besucher nach dem Vortrag zur Geschichte der Herrschaft Hohenlohe. Über den letzten Platz hinaus war die Kirche in Hohlach, einem Ortsteil von Simmershofen, besetzt. Organisiert hatte den Vortrag der Museumsverein Kloster Frauental e.V., weil das Zisterzienserinnenkloster Frauental von den Hohenlohe in der Stauferzeit als Familiengrablege gestiftet worden war. Dr. Thomas Kreutzer, Kreisarchivar des Hohenlohekreises, zeigte auf, warum sich die Herren von Hohenlohe nach dem Dorf Hohlach nannten und dann auf die Ebene zwischen Jagst, Kocher und Tauber „abwanderten“. Denn dorthin verlagerte sich im Laufe der Jahrhunderte der Schwerpunkt dieser Hochadelsfamilie, die bis heute in mehreren Linien blüht. Der Vortrag beschränkte sich nicht aufs Mittelalter, sondern behandelte auch die vielen Teilungen und den Aufstieg in den Fürstenrang bis zur Entmachtung durch Napoleon. Immerhin blieb nach der Einordnung in die neugebildeten Königreiche Württemberg und Bayern die Erinnerung an dieses Geschlecht, weil sich seitdem das nordöstliche Württemberg „Hohenlohe“ nennt.

Mit Beifall honoriert wurde von den Zuhörern, dass der Referent wiederholt einen direkten Bezug zum Dörfchen Hohlach herstellte. Laut seiner Vermutung befanden sich hier im 12.Jahrhundert zwei Adelssitze: oben die Burganlage der Herren zum Hohenloch und unten die Turmburg eines Ritters, der als Ministeriale in Diensten der Hohenlohe stand. Beide Burgen sind inzwischen verschwunden. Anstelle der Hochadelsburg wurde wohl das heutige Schloss gebaut und von der Ministerialenburg zeugen nur noch die vermutlichen Fundamente in einem Garten hinter der Kirche. Auf die Suche nach diesen Überresten begaben sich anschließend unter Führung der Gartenbesitzerin noch viele interessierte Besucher.

Wolfgang Willig, Vorsitzender des Museumsvereins Kloster Frauental e.V., kündigte ein weiteres Geschichtsangebot des Vereins an. Am Sonntag, 14.Juli wird ein Ausflug zum ehemaligen Zisterzienserinnenkloster Birkenfeld stattfinden. Dieses Kloster wurde ebenso wie Frauental in der Reformation aufgehoben. Der Alt-Bürgermeister von Neustadt an der Aisch wird die Teilnehmer durch die Reste der Anlage führen.

Besuch des Zisterzienserinnenkloster Birkenfeld

Am Sonntag, 14.7. besucht der Verein das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Birkenfeld bei Neustadt an der Aisch. Abfahrt 13 Uhr in Frauental. Der Neustädter Altbürgermeister Dr. Wolfgang Mück wird durch die Anlage führen.

Auf der Rückfahrt noch Aufenthalt mit Gelegenheit zum Abendessen beim Weinfest in Uffenheim.