Nachrichten rund um Kloster und Verein

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Die Geschichte der Herrschaft von Hohenlohe

HOHENLOHE

Siegel Gottfried
(1219 – 1254)

Die Geschichte der Herrschaft Hohenlohe

Hohenloher Land und Hohenloher Ebene – diese Bezeichnungen sind jedem geläufig, der dieses schöne Fleckchen Erde im Nordosten Baden-Württembergs kennt. Doch woher stammt der Name “Hohenlohe” ? Und was hat das Dorf Hohlach, das als Teilort von Simmershofen im bayrischen Mittelfranken liegt, damit zu tun?

Hier kommt das Fürstenhaus Hohenlohe ins Spiel, dessen Stammburg einst in Hohlach stand. In seinem Vortrag wird der Historiker Dr. Thomas Kreutzer den Weg nachzeichnen, wie der von der Burg Hohlach herrührende Familienname auf das Land an Kocher, Jagst und Tauber übertragen wurde. Hierher verlagerte sich im Laufe der Jahrhunderte der Schwerpunkt dieser Dynastie, die bis heute in mehreren Linien blüht.

Der Bogen reicht dabei von den mittelalterlichen Grundlagen und den Anfängen der Herren von “Hohenloch” im 11. Jahrhundert bis zur Aufhebung der hohenlohischen Fürstentümer (1806). Viele Wendungen im Verlauf der Familiengeschichte werden vorgestellt: Aufstieg unter den Staufern, Niedergang und Stabilisierung im Spätmittelalter, Reformation im 16. Jahrhundert, Erhöhung zu Reichsfürsten im 18.Jahrhundert. Mit dem Ende des Alten Reiches (1806) wurden die Hohenlohe durch Napoleon entmachtet und in die neugebildeten Königreiche Württemberg und Bayern eingeordnet.

Vortrag am Freitag, 17. Mai 2019, um 19 Uhr,

von Dr. Thomas Kreutzer, Kreisarchivar (Hohenlohekreis)

in der evangelischen Kirche in Hohlach

In Zusammenarbeit von Museumsverein Kloster Frauental, Gemeinde Simmershofen und evang. Kirchengemeinde Hohlach Eintritt frei!

Rechenschaftsbericht zu 2018

Rechenschaftsbericht zu 2018 (MV am 8.4.19)

1.Erhalt und Betrieb des Museums

Finanzpolster dank Stadtzuschuss (1500 €), den wir z.T. für Schadensbeseitigung (Infrarot-Wärmer, Frau Scheerer) gebraucht haben. Aber wir müssen weiterhin mit Pilzbefall rechnen. Die Luftfeuchtigkeit in Kirche beträgt immer wieder 70%, so auch momentan. An der Bücher-Vitrine haben wir eine kostenneutrale Lösung mit eigenem Heizstrahler installiert und damit die Luftfeuchtigkeit auf 50-60% gedrückt. Aber das Problem der hohen Luftfeuchtigkeit betrifft die ganze Kirche. Pfarrerin Mielke arbeitet zusammen mit ihrem Kirchengemeinderat an einer Lösung. Möglicherweise benötigen wir Geld für mögliche Installationen.

Wegen der Gefahr des Pilzbefalls haben wir in der MV vor einem Jahr beschlossen, die frisch gereinigten ausgeliehenen Lutherbibeln und weitere wertvolle Bücher ans Dekanat zurückzugeben. Statt dessen haben wir jetzt alte Bibeln (vor 1800) ausgestellt, die von Vereinsmitgliedern (Gröger, Kreiselmeier) ausgeliehen sind. Die Dekanatsbibeln waren Museumsstücke, die jetzt ausgestellten Bibeln sind Lebenszeugnisse. Da ist z.B. in einer Bibel im Einband aufgeführt, wie sie innerhalb der Familie vererbt wurde. Oder da wird z.B. ein Darlehen an die Kirchengemeinde festgehalten. Bei einer Bibel ist der Einband stark beschädigt, wie es eben beim Gebrauch im Alltag geschehen kann. Mir sind diese Stücke wertvoller als steril herumstehende Museumsstücke, weil sie vom Leben früherer Generationen erzählen.

2. Führungen und Besuche

Besucherzahl 2018: 1030

– Internationale Werbung durch Beitritt zur Europäischen Charta (daher Plakette am Eingang zur Kirche). Daneben hängt ein schön gestalteter Plan, der einen Überblick zur Anlage bietet. Angefertigt von Dieter Gröger und Klaus Spicher. Herzlichen Dank. Hier habe ich erlebt, wie unbürokratisch man Probleme lösen kann. (Unterschied zu Schlossanlage in Bad MGH. Hier habe ich vor 1 Jahr die Anfertigung eines Plans vorgeschlagen. Der Vorschlag wurde angenommen, hat aber bis heute kein Ergebnis.)

– Wir haben mehr zu bieten als nur Kirchenbesichtigung und Ordensgeschichte. Denn wir haben in der Anlage ein Modellprojekt, das die Besucher sehr interessiert. Informationen darüber sind ein Teil des Rundgangs. Um die Zusammenarbeit zu verbessern wurde Projekt Chance durch Satzungsänderung automatisch Beisitzer im Vorstand. Leider kann Hr. Greubel heute nicht anwesend sein, weil er morgen in Ravensburg eine Veranstaltung hat.

– Poblembereich Museumsbetreuung. Öffnungszeiten April bis 1.November. Mittwoch bis Sonntag 14-17 Uhr. Organisation und Verantwortung liegt alleine auf den Schultern von Margret Gröger. Entlastung notwendig. Immerhin haben wir inzwischen ein Team, das zum Einspringen bereit ist: Rosemarie Schnabel, Reinhold Heißwolf, Erwin Kött, Christine Preeg, Gertrud Schneider und ich könnten mal einen Nachmittag übernehmen. Aber wir brauchen mehr Helfer. Appell an Mitglieder

Seit 2 Jahren bieten wir auch Führung im Nonnengewand durch Gertrud Schneider und Margret Gröger an. Die Nachfrage hält sich zum Glück in Grenzen, denn auch hier haben wir das „Belastungsproblem“, weil die beiden Frauen noch andere Aufgaben haben.

Unbürokratische Lösung für den durstigen Besucher: neben Gang zum Brunnenwasser bieten wir einen Sprudel an.

 

3.Denkmaltag jeweils am 2.Sonntag im September.

Das Klosterfest wurde 2018 auf den Denkmaltag gelegt. Die Mitarbeiter von Projekt Chance übernahmen die Organisation und den Großteil der Arbeiten. Kirchengemeinde, Landfrauen und wir übernahmen verschiedene Aufgaben. Unser Beitrag bestand in der Übernahme von Führungen und einem Vortrag. Insbesondere die Führungen im Nonnengewand wurden mit Begeisterung angenommen. So soll es auch in diesem Jahr wieder gemacht werden.

4. Rauhnächte als ausgefallenes Angebot zum Jahresende. 2018 großer Aufwand, weil es mit Fackeln über die Wiese und hoch zur Schafscheune ging. Dank an Irmi und Erwin Keller, die ihre Hilfe angeboten haben. Enorme Nachfrage mit über 100 Teilnehmern, viele davon zum 2.Mal. Daher wollen wir es erneut anbieten, voraussichtlich Anfang Januar.

5. „Fortbildung“ für Mitglieder

Vortrag Tillmann Zeller zur Situation in der Landwirtschaft. Auch 2019 Vortrag festvereinbart (s. Punkt 5). Auch am heutigen Abend hierzu ein kurzer geschichtlicher Vortrag zu einer christlichen Gemeinschaft, die im Umkreis von Frauental vor 800 Jahren Fuß fasste: der Deutsche Orden

Zur Fortbildung passt auch die Besichtigung eines Klosters. Angebot in diesem Bereich war der Ausflug nach Heilsbronn. 2019 Frauenkloster Birkenfeld (Punkt 5).

Eine vorgesehene Musikaufführung in der Kirche musste wegen der Krankheit von Ernst Preininger ausfallen. In diesem Jahr klappt es hoffentlich. (S. Punkt 5)

6. Abschluss

Das Dorf wird von der Klosteranlage geprägt. Solch eine Anlage strahlt nach Außen und ist damit auch zugleich auch ein Identifikations-Objekt nach Innen. Daher bin ich noch nicht zufrieden mit der Mitgliederanzahl. Dass andererseits eine besonderes Maß an Unterstützung vorhanden ist ersehe ich aus der zweifach-Mitgliedschaft innerhalb verschiedenen Familien. Dank an Johannes Stahl für Internetaktualisierung, an Margret Gröger für weitere Bereitschaft zur Museumsöffnung, an alle Helfer für aktive handwerklich Hilfe (z.B. Rauhnachtbewirtung), an Rainer Preiss für ständige Ansprechbarkeit (und Einladung zum Wildschweinessen mit Klößen). Und an alle Helfer, die mitgearbeitet haben.

Zusammenfassend: Ich bin zufrieden mit dem 3.Jahr. Ich bin weiterhin zufrieden mit der Zusammenarbeit im Vorstand (2 Sitzungen). Lust und Frust der ehrenamtlichen Tätigkeit. Es überwiegt weiterhin die Lust.

Bericht von der Mitgliederversammlung am 08.04.2019 um 19.30 Uhr in Frauental

Bericht von der Mitgliederversammlung am 08.04.2019 um 19.30 Uhr in Frauental

Versammlungsleiter: Wolfgang Willig, 1. Vorsitzender

Protokollführung: Rosemarie Schwabel, Schriftführerin

Die Mitglieder wurden rechtzeitig 2 Wochen vor dem Termin mit Angabe der Tagesordnung eingeladen. Die Versammlung ist beschlussfähig. Anwesend sind 17 Mitglieder (s. beiliegendes Blatt).

1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden.

2. Tätigkeitsbericht vom 1. Vorsitzenden, Hr. Willig

Rechenschaftsbericht vom Kassierer Hr. H. Kreiselmeier

Aufwendungen Museum 1.267,31€

Eintritt Museum 1.477,00€

Entgelt für Aufsicht 1.476,60€

Mitgliedsbeträge 405,00 €

Aufwendungen Bildungsfahrt 87,82€

Zuschuss Stadt 1.500,00€

Barkasse 72.00€

Einnahmen Rauhnächte 227,55€

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Guthaben zum 31.12.2018 5.634,60 €

Die Kassenprüfer Hr. Ott und Hr. Wagner haben die Kasse und Belege geprüft und für in Ordnung befunden. Es gibt keine Beanstandungen.

3. Entlastung wird durch Hr. Dehner vorgenommen, der als Vertreter für Bürgermeister Hehn anwesend ist. Der Vorstand wird einstimmig entlastet.

Hr. Dehner spricht ein kurzes Grußwort. Ortsvorsteher Hr. Preiss spricht ebenfalls ein kurzes Grußwort und dankt dem Verein.

4. Wahlen

Der Vorstand stellt sich komplett zur Wiederwahl. Bei jedem Amt wird gefragt, ob Interesse besteht, ein Amt zu übernehmen. Dies ist jedesmal nicht der Fall.

Zuerst wird der 1. Vorsitzende, Wolfgang Willig, gewählt – einstimmig

Stellvertreter, Ernst Preininger – einstimmig

Kassierer, Helmut Kreiselmeier – einstimmig

Schriftführerin, Rosemarie Schwabel – einstimmig

Kassenprüfer Gerold Ott und Wolfgang Wagner – einstimmig

Neu im Beirat, da noch ein Platz frei ist: Christine Preeg – einstimmig

Alle gewählten Personen nehmen ihr Amt an.

5. Planung und Fortbildung

Vortrag zum Adelsgeschlecht Hohenlohe am 17.Mai in der Kirche in Hohlach. Bildungsfahrt zum Kloster Birkenfeld mit Abstecher zum Weinfest in Uffenheim am 14.Juli. Denkmaltag am 08.September in Zusammenarbeit mit Projekt Chance.

In Planung sind noch eine musikalische Aufführung, ein Jahresabschluss in Form eines Käseessens (evtl. am 1.11.) sowie ein Rauhnacht-Rundgang im Januar.

Hr. Klausner, Schriftsteller in Bad Mergentheim, hat einen historischen Kriminalroman geschrieben, der in Frauental spielt. Er soll der Öffentlichkeit am 24.04.2020 in der Klosterkirche vorgestellt werden.

Fr. Schneider stellt einen Prospekt zum Pilgerweg „Via Romea Germanica“ („Romweg – Abt Albert von Stade e.V.“) vor, der über Frauental verläuft. Sie wird sich zu Details erkundigen.

6. Verschiedenes

Ein Informationsschreiben zum Datenschutz wurde den Mitgliedern zugeschickt. Dem Schreiben lag ein Widerspruchs-Formular bei.

Die Stadtverwaltung erwartet eine Beteiligung am 100-Jahre-Jubiläums-Pferdemarkt, der 2020 am Wochenende 1./2. Februar stattfindet. Ortsvorsteher Preiss bemüht sich, die Frauentaler Vereine zusammenzuschließen, um gemeinsam einen Wagen zu gestalten. Frauental könnte sich als Klosterdorf durch Frauen in Ordenstracht präsentieren. Zudem ist Hr. Willig bereit, als Deutschordens-Hochmeister daran teilzunehmen.

Den Abschluss bildete ein Kurzvortrag zum Thema “800 Jahre Deutscher Orden in unserer Region”. Referentin ist Fr. Lore Groth-Faninger, Museums- und Stadtführerin in Bad Mergentheim.

geschrieben am 09.04.2019 von Rosemarie Schwabel, Schriftführerin

bestätigt am 10.4.19 durch Wolfgang Willig

Vortrag zum Adelsgeschlecht Hohenlohe

Bitte merken Sie sich schon die nächsten Termine für 2019 vor

Vortrag zum Adelsgeschlecht Hohenlohe am 17.Mai in Hohlach.

Ausflug zum Kloster Birkenfeld am 14.Juli

Denkmaltag am 8.September