Rauhnächte – wenn der Himmerl sich öffnet

Rauhnächte – wenn der Himmel sich öffnet

Die geheimnisvollen 12 Nächte zwischen Weihnachten und Dreikönig, die als Rauhnächte bezeichnet werden, faszinieren offensichtlich noch heute viele Menschen. Denn rund 100 mit Fackeln bewaffnete Teilnehmer zogen übers Feld entlang der Steinach und durch den Wald hoch zur Schafscheune. Der Wolkenhimmel hatte sich nicht geöffnet, kein Mond gab Licht und keine Straßenlaterne lenkte von der Dunkelheit ab. Ideale Voraussetzungen, um an den ersten Stationen nach Innen zu hören und sich der Belastungen des vergangenen Jahres bewusst zu werden. Dieser Prozess wurde abgeschlossen durch bereitgestellte Steine, an welche man symbolisch das Jahr 2018 heftete und anschließend in den Bach warf.

Nach dem Aufstieg durch den dunklen Wald öffnete sich der Blick aufs neue Jahr. Hier wurden die Teilnehmer von der beleuchteten Schafscheune und flackernden Feuerkörben empfangen. Den Abschluss bildete in der Klosterkirche das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern, begleitet von Orgelspiel. Und wer Lust und Zeit hatte, konnte neben einem flackernden Feuer im Klosterhof einen heißen Früchtetee genießen.

Auch der Museumsverein blickt hoffnungsvoll ins Jahr 2019, in dem Vorstandswahlen anstehen.

Ein Vortrag zu den Anfängen der Grafen Hohenlohe ist bereits für den 17.Mai in Hohlach fest eingeplant.