Nach der Winterpause wird das Museum in der Frauentaler Oberkirche in diesem Jahr an Karfreitag, 3. April, wieder für Besucher geöffnet. Von da an kann die Dauerausstellung „Vom Kloster zum Dorf“ jeweils samstags, sonntags und an Feiertagen von 14 Uhr bis 17 Uhr besichtigt werden. Eine Besonderheit sind die kurzen Videos an verschiedenen Stationen. Sie informieren über das Leben einer Zisterzienserin hinter Klostermauern um 1300, über das Schicksal einer Exulanten-Familie in der Zeit nach dem 30-jährigen Krieg, über den Alltag eines Amtmanns in Diensten der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach anno 1733 und über die Geschichte der Frauentaler Hübnerschaft.
Mitgliederversammlung
Die diesjährige Mitgliederversammlung des Museumsvereins Kloster Frauental findet am Freitag, 17. April 2026, um 19.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaushaus statt. Der Vorstand berichtet in Worten und Zahlen über das Vereinsjahr 2024. Außerdem steht die Planung des Vereinsjahrs an, in dem der Verein sein zehnjähriges Bestehen feiern kann.
Raunächte 2025/26: Die Botschaft der Stille
Die langen dunklen Nächte zwischen Heiligabend und Dreikönig nennt man die Rauen Nächte. In früheren Zeiten durchlebten die Menschen in ihren verschneiten Dörfern bange, dunkle Tage. Gefahrvolle Bilder tauchten auf aus ihrem Inneren, die sich zu dunklen Gestalten im Außen verwandelten. Doch das Licht und die leisen Töne der Weihnacht gaben Vertrauen in das neue, kommende Jahr.
Aufgrund der großen Nachfrage bietet Gertrud Schneider auch diesen Winter wieder eine kleine Wanderung um das Kloster Frauental an. Dabei können wir ihnen begegnen: den Bildern der Dunkelheit und den leisen Tönen der Hoffnung. Erleben Sie „die Botschaft der Stille“.
Termine: Sonntag, 28. Dezember 2025, und Montag, 5. Januar 2026, jeweils 19 Uhr, Dauer ca. 90 Minuten, danach Zusammensein bei Teepunsch und Gebäck
Treffpunkt: Klosterhof in Frauental
Ausrüstung: festes Schuhwerk, Taschenlampe
Unkostenbeitrag: 10 Euro
Maximal 40 Personen; Teilnahme in der Reihenfolge der Anmeldung
Anmeldung bei Gertrud Schneider, 07931-95 88 700 oder gertrud_schneider@gmx.de

Ein spannendes Erlebnis: Herzliche Einladung zur Raunacht-Wanderung rund um Frauental – in diesem Winter unter dem Motto „Die Botschaft der Stille“.
Foto: Museumsverein Frauental e.V.
Denkmaltag am 14. September: Führungen und Filmprogramm
Am Sonntag, 14. September 2025, ist bundesweit „Tag des offenen Denkmals“. Auch das Museum in der Frauentaler Klosterkirche beteiligt sich mit zwei besonderen Angeboten:
Ab 14 Uhr gibt es zu jeder vollen Stunde Kurzführungen durch die ehemalige Klosteranlage. Es wird erklärt, wie im Mittelalter ein typisches Frauenkloster im Schema der Zisterzienser aufgebaut war und funktionierte.
Ab 15 Uhr werden im Chor der Kirche drei der neuen Videofilme auf einer großen Leinwand gezeigt. Sie geben 7 bis 9 Minuten lang vertiefende Einblicke in das Lebensgefühl der Menschen zu verschiedenen Zeiten der Frauentaler Geschichte. Kennenlernen können Sie
- Chorschwester Klara, Cellerarin im Zisterzienserinnenkloster Frauental um 1300, im Video „Dem Herrn im Himmel so nah“
- Jakob Kreuslmeyr, um 1660 mit seiner Familie in Frauental angesiedelter Glaubensflüchtling („Exulant“) aus Oberösterreich, im Video „Schöne neue Heimat“
- Georg Christoph Meyer, um 1773 als Amtmann in Diensten der Markgrafen Brandenburg-Ansbach in Frauental tätig, im Video „Der starke Arm meines durchlauchtigsten Herrn“
Die Dauerausstellung „Vom Kloster zum Dorf“ ist ein Gang durch acht Jahrhunderte. Anhand von Texten, Kopien von Schriftstücken, Karten, Illustrationen, Modellen und dreidimensionalen Objekten können Besucher die Entwicklung Frauentals nachvollziehen. Seit kurzem ist die Ausstellung um einige Videofilme zu ausgewählten Themen ergänzt.