Am Sonntag, 13. September 2026, ist bundesweit „Tag des offenen Denkmals“. Auch das Museum in der Frauentaler Klosterkirche beteiligt sich mit einem besonderen Angebot:
Ab 14 Uhr werden im Chor der Kirche die vier selbstproduzierten Videofilme auf einer großen Leinwand gezeigt. Im 15-Minuten-Takt geben sie jeweils vertiefende Einblicke in das Lebensgefühl der Menschen zu verschiedenen Zeiten der Frauentaler Geschichte. Kennenlernen können Sie
- Chorschwester Klara, Cellerarin im Zisterzienserinnenkloster Frauental um 1300, im Video „Dem Herrn im Himmel so nah“
- Jakob Kreuslmeyr, um 1660 nach dem 30-jährigen Krieg mit seiner Familie in Frauental angesiedelter Glaubensflüchtling („Exulant“) aus Oberösterreich, im Video „Schöne neue Heimat“
- Georg Christoph Meyer, um 1773 als Amtmann in Diensten der Markgrafen Brandenburg-Ansbach in Frauental tätig, im Video „Der starke Arm meines durchlauchtigsten Herrn“
- die Geschichte der im 18. Jahrhundert von Frauentaler Bauern gegründeten und noch heute bestehenden Hübnerschaft im Video „Zusammen geht’s doch“
Der Clou: Die jeweils anwesenden Besucher/innen können sich wünschen, welches Video sie sehen möchten.
Alle vier Video-Themen sind auch Bestandteil der Dauerausstellung „Vom Kloster zum Dorf“. Sie ist ein Gang durch acht Jahrhunderte. Anhand von Texten, Kopien von Schriftstücken, Karten, Illustrationen, Modellen und dreidimensionalen Objekten können Besucher die Entwicklung Frauentals nachvollziehen.
